Die technische Architektur ist der Schlüssel dafür, dass die einzelnen Funktionen zusammenwirken, und dass sich der Betrieb in geschützten Netzen zuverlässig umsetzen lässt. Im Zentrum steht die Common Learning Middleware. Sie verknüpft Lernplattform, Inhalte, Analyse und KI Dienste und stellt sicher, dass Identitäten, Rollen und Einschreibungen korrekt berücksichtigt werden. Lernobjekte werden als Einträge mit Metadaten registriert. Kurse werden provisioniert, und Interaktionen werden als Learning Records erfasst und in einem Learning‑Record Store abgelegt. Die Middleware fungiert zugleich als Anbieter für Metadaten und als und als Vermittler zwischen unterschiedlichen Datenstandards.

Abbildung: Systemarchitektur des interoperablen Bildungsökosystems
Dieses Konzept vermeidet Insellösungen. Dienste wie der Chatbot, die Kompetenzanalyse-aApp, die semantische Suche oder die Dashboards sind keine isolierten Anwendungen, sondern Bestandteile eines kohärenten Systems. Sie nutzen gemeinsame Standards, dieselben Identitäten und einheitliche Datenflüsse. Dadurch lassen sich Funktionen schrittweise ergänzen, ohne die Gesamtlösung neu aufsetzen zu müssen.
Für den sicheren Umgang mit LLM Funktionen steht in der Middleware eine zentrale Steuerung zur Verfügung. Fähigkeiten werden dort registriert, freigegeben und protokolliert. Auf diese Weise bleibt transparent, welche Daten wann und wozu genutzt werden. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Kurse parallel betrieben werden und wenn Inhalte zugriffsbeschränkt sind. Die Architektur unterstützt damit nicht nur den aktuellen Stand der Technik, sondern ist auch für zukünftige Erweiterungen vorbereitet.